Online-Shop unter 18: Gewerbe, Eltern, Shopify – so geht's legal
Kurz gesagt: Ein eigenes Gewerbe ist unter 18 möglich, aber nur mit Ermächtigung deiner Eltern und Genehmigung des Familiengerichts (§ 112 BGB). Ein eigenes Shopify-Konto bekommst du trotzdem erst mit 18, denn Shopify verlangt in seinen AGB Volljährigkeit, und eine Gerichtsgenehmigung ändert daran nichts. Bis dahin bleiben dir legale Wege wie ein Etsy-Shop unter Aufsicht der Eltern, ein Familienbetrieb, bei dem ein Elternteil wirklich Inhaber ist, oder eine gute Vorbereitung für den Start mit 18.
Du bist 14, 16 oder 17 und willst einen Online-Shop starten, mit Print on Demand, Dropshipping oder eigenen Produkten? Dieser Artikel erklärt, was rechtlich in Deutschland gilt, wie die Genehmigung beim Familiengericht abläuft, welche Altersgrenzen Shopify, Etsy und PayPal haben und was du und deine Eltern bei Steuern und Krankenversicherung beachten müsst. Er gehört zu unserem Überblick Shopify-Shop starten.
Die Rechtslage: Warum du nicht einfach loslegen kannst
Bis zum 18. Geburtstag bist du in Deutschland ab 7 Jahren beschränkt geschäftsfähig (§ 106 BGB). Verträge, die dir nicht nur rechtliche Vorteile bringen, brauchen die Zustimmung deiner Eltern (§ 107 BGB). Ohne Zustimmung sind sie schwebend unwirksam, bis die Eltern sie genehmigen oder ablehnen (§ 108 BGB).
Ein Online-Shop besteht aus lauter solchen Verträgen: Kaufverträge mit Kunden, Verträge mit Lieferanten, Zahlungsdienstleistern, Versanddienstleistern und der Shop-Plattform selbst. Dazu kommen Pflichten wie Gewährleistung und Widerrufsrecht. Der sogenannte Taschengeldparagraf (§ 110 BGB) hilft hier nicht. Er deckt einzelne Käufe ab, die du mit eigenem Geld bezahlst, aber keinen laufenden Geschäftsbetrieb.
Sobald du regelmäßig mit Gewinnabsicht verkaufst, brauchst du außerdem ein Gewerbe. Wie die Anmeldung allgemein funktioniert, steht im Artikel Gewerbe anmelden für den Online-Shop. Als Minderjähriger kommt ein zusätzlicher Schritt davor.
§ 112 BGB: Gewerbe mit Genehmigung des Familiengerichts
Nach § 112 BGB können deine Eltern dich ermächtigen, selbstständig ein Erwerbsgeschäft zu betreiben. Die Ermächtigung wird aber erst wirksam, wenn das Familiengericht sie genehmigt. Beides zusammen ist Pflicht. Ohne Gericht geht es nicht, auch wenn deine Eltern einverstanden sind.
So läuft es ab
- Gespräch mit den Eltern. Bei gemeinsamem Sorgerecht müssen in der Regel beide Elternteile zustimmen, weil sie dich gemeinsam vertreten.
- Antrag beim Familiengericht. Laut IHK Hannover reicht ein formloser Antrag, den du stellst und deine Eltern mitunterschreiben. Zuständig ist das Familiengericht beim Amtsgericht deines Wohnorts.
- Unterlagen beilegen. Die IHK empfiehlt eine schriftliche Stellungnahme der Schule, ob die Gründung mit deinen schulischen Leistungen vereinbar ist. Hilfreich sind außerdem Lebenslauf, Businessplan und Nachweise, dass du die rechtlichen Pflichten kennst.
- Anhörung. Das Gericht hört dich und deine Eltern an. Es prüft, ob du die nötige Reife und die Kenntnisse für das Geschäft hast. Der Schutzgedanke dahinter: Du sollst dich nicht unbedacht finanziell verschulden.
- Nach der Genehmigung: Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden. Danach schickt dir das Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den du selbst ausfüllst.
Welche Unterlagen dein Gericht genau sehen will, wie lange es dauert und ob Gebühren anfallen, erfährst du beim zuständigen Rechtspfleger. Das ist regional unterschiedlich; frag vorher nach, statt zu raten.
Ab welchem Alter klappt das realistisch?
Eine feste Untergrenze nennt das Gesetz nicht. Laut Händlerbund kommt eine Genehmigung frühestens ab etwa 14 Jahren in Betracht, genehmigt werden häufiger Gründungen von 16- und 17-Jährigen. Mit 13 ist eine Genehmigung praktisch ausgeschlossen.
Was die Genehmigung bringt und was nicht
Mit der Genehmigung bist du für alle Geschäfte, die dein Gewerbe mit sich bringt, voll geschäftsfähig. Du haftest dann aber auch voll selbst.
| Mit Genehmigung nach § 112 BGB | Gilt das? |
|---|---|
| Kaufverträge mit Kunden und Lieferanten schließen | Ja |
| Gewerbe anmelden, Steuererklärungen abgeben | Ja, und zwar als deine eigene Pflicht |
| Kredite aufnehmen | Nein, dafür braucht es eine gesonderte Genehmigung |
| Ein anderes, zweites Gewerbe betreiben | Nein, die Genehmigung gilt nur für das konkret genehmigte Geschäft |
| Mit anderen Minderjährigen eine GbR gründen | Laut IHK möglich; jeder braucht dafür eine eigene Ermächtigung und Genehmigung |
| Geschäftsführer einer GmbH oder UG werden | Nein |
| Sonderbehandlung bei Abmahnungen oder Steuerfehlern | Nein, du wirst behandelt wie jeder andere Händler |
| Ein eigenes Shopify-Konto eröffnen | Nein, siehe nächster Abschnitt |
Shopify, Etsy, PayPal: die Altersgrenzen
Unabhängig vom deutschen Recht hat jede Plattform eigene Nutzungsbedingungen. Die sind für dich entscheidend, weil sie bestimmen, wer überhaupt ein Konto haben darf.
| Plattform | Mindestalter | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Shopify | 18 Jahre bzw. Volljährigkeit am Wohnort (AGB, Abschnitt 1.2) | Kein eigenes Konto vor 18, auch nicht mit Gewerbe nach § 112 BGB |
| Etsy | Kontoinhaber ab 18; 13 bis 17 Jahre unter direkter Aufsicht der Eltern (Etsy-Hilfe) | Konto, E-Mail und Bankdaten laufen auf einen Elternteil, der verantwortlich ist |
| PayPal | 18 Jahre und voll geschäftsfähig (Nutzungsbedingungen) | Kein eigenes PayPal-Konto, auch kein Geschäftskonto |
Die Shopify-AGB verlangen außerdem den vollständigen rechtlichen Namen. Wer das Konto eröffnet, wird Vertragspartner und Shop-Inhaber, und dessen Name muss im Shop sichtbar sein. Bei Shopify Payments werden zusätzlich Ausweis und Adresse geprüft. Auch eine IHK oder ein Gericht kann diese Bedingungen nicht aushebeln: Die Genehmigung regelt, was du nach deutschem Recht darfst, nicht, mit wem ein Unternehmen Verträge schließen muss.
Warum „einfach die Daten der Eltern eintragen“ keine Lösung ist
Eine Frage aus den Kommentaren lautet sinngemäß: „Ich habe kein Gewerbe, soll ich einfach die Steuer-ID meiner Mutter angeben und alles selbst machen?“ Die klare Antwort: nein.
- Rechtlich ist dann deine Mutter die Händlerin. Sie haftet für Abmahnungen, Rückforderungen, Kundenbeschwerden und Steuern, ohne den Shop selbst zu steuern.
- Die Plattform-Regeln werden verletzt. Ein Konto, das auf dem Papier einer Person gehört, aber von einer anderen betrieben wird, die selbst kein Konto haben darf, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen. Shopify und PayPal können solche Konten sperren und Auszahlungen zurückhalten.
- Steuerlich wird es unsauber. Einnahmen landen bei der falschen Person, und das Finanzamt fragt irgendwann nach.
Das ist etwas anderes als ein echter Familienbetrieb, bei dem ein Elternteil wirklich Inhaber ist und die Verantwortung übernimmt. Dazu gleich mehr.
Legale Wege im Überblick
| Weg | Für wen | Aufwand | Haken |
|---|---|---|---|
| Elternteil wird echter Inhaber, du arbeitest mit | Familien, in denen ein Elternteil sich wirklich beteiligen will | Gewerbe und Shop laufen auf den Elternteil | Rechtlich und steuerlich ist es das Geschäft des Elternteils, nicht deins |
| Etsy-Shop unter Aufsicht der Eltern | 13 bis 17 Jahre, kreative oder digitale Produkte | Gering | Konto auf Elternteil; bei regelmäßigem Verkauf trotzdem Gewerbe und Rechtstexte nötig |
| Gewerbe nach § 112 BGB | Meist 16 bis 17 Jahre mit durchdachtem Konzept | Hoch: Antrag, Anhörung, Unterlagen | Kein eigenes Shopify- oder PayPal-Konto bis 18 |
| Vorbereiten und mit 18 starten | Alle | Flexibel | Du verkaufst noch nicht, sammelst aber Wissen und Reichweite |
Der Familienbetrieb: was er bedeutet
Laut Händlerbund kann eine volljährige Person, etwa ein Elternteil, das Gewerbe anmelden; du bist dann beteiligt oder unterstützend tätig. Das ist legal, wenn es ehrlich gemeint ist: Der Elternteil meldet das Gewerbe an, eröffnet das Shopify-Konto, steht im Impressum, entscheidet mit und trägt die volle rechtliche und finanzielle Verantwortung. Du hilfst mit, zum Beispiel bei Design, Produkten oder Social Media. Wenn du dafür bezahlt werden sollst, klärt ihr das am besten mit einem Steuerberater, denn auch Mitarbeit hat steuerliche und arbeitsrechtliche Regeln.
Für Print on Demand ist dieser Weg verbreitet, weil kaum Startkapital nötig ist. Wie Print on Demand mit Shopify funktioniert, erklärt der Artikel Print on Demand mit Shopify. Ob Etsy oder ein eigener Shop besser passt, vergleicht Shopify vs. Etsy vs. WooCommerce vs. Wix.
Steuern, Krankenversicherung, Kindergeld: was Eltern wissen müssen
Steuerlich gibt es für Minderjährige keine Sonderregeln. Wer ein Gewerbe hat, hat dieselben Pflichten wie Erwachsene.
- Einkommensteuer: Fällig erst, wenn dein zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Der beträgt 2026 laut § 32a EStG 12.348 €. Eine Steuererklärung musst du mit Gewerbe in der Regel trotzdem abgeben.
- Gewerbesteuer: Für Einzelunternehmer gibt es einen Freibetrag von 24.500 € Gewerbeertrag im Jahr (§ 11 GewStG).
- Umsatzsteuer: Als Neugründer startest du automatisch als Kleinunternehmer, solange du im Gründungsjahr nicht mehr als 25.000 € Umsatz machst. Wie du das in Shopify hinterlegst, steht in Steuern in Shopify einstellen.
- Buchhaltung ohne Steuerberater? Für einen kleinen Shop ist das machbar: Rechnungen schreiben, Belege sammeln, Einnahmen und Ausgaben in einer Einnahmenüberschussrechnung erfassen. Shopify selbst macht keine Buchhaltung, dafür gibt es Buchhaltungsprogramme und Rechnungs-Apps. Welche Pflichten und Tools es gibt, steht in Rechnungen & Buchhaltung im Shopify-Shop. Für die erste Steuererklärung mit Gewerbe ist ein Termin beim Steuerberater trotzdem gut investiert, gerade wenn die Familienversicherung auf dem Spiel steht.
- Krankenversicherung: Familienversichert bleibst du laut Techniker Krankenkasse 2026 nur, solange dein regelmäßiges Gesamteinkommen 565 € im Monat nicht übersteigt. Gewinn aus Selbstständigkeit zählt mit. Liegt dein Gewinn darüber, brauchst du eine eigene Krankenversicherung, und das kann teurer werden als der Shop.
- Kindergeld: Für Kinder unter 18 spielt das eigene Einkommen beim Kindergeld keine Rolle.
Was du jetzt schon tun kannst, ohne zu verkaufen
Bis du 18 bist oder eine Genehmigung hast, kannst du alles vorbereiten, was keinen Vertrag mit Kunden braucht:
- Nische und Produktidee testen: Was suchen Leute, was gibt es schon, was würdest du besser machen?
- Reichweite aufbauen: Ein Social-Media-Kanal zu deinem Thema ist mit 18 mehr wert als jeder Kurs.
- Kosten durchrechnen: Was ein Shop wirklich kostet, steht in Wie viel Startkapital brauche ich?, und ob sich Dropshipping überhaupt noch rechnet, in Lohnt sich Dropshipping 2026 noch?
- Grundlagen lernen: Rechtstexte, Versand, Zahlungsarten, Steuern. Wer das mit 18 schon versteht, spart sich teure Anfängerfehler.
Häufige Fragen
Können meine Eltern ein Gewerbe für mich anmelden?
Nein, nicht für dich. Deine Eltern können entweder ein eigenes Gewerbe anmelden, dann ist es ihr Geschäft und sie tragen die volle Verantwortung. Oder sie ermächtigen dich nach § 112 BGB, und das Familiengericht genehmigt das. Dann meldest du das Gewerbe selbst auf deinen Namen an. Ein Gewerbe auf den Namen der Eltern, das in Wahrheit du allein betreibst, ist keine saubere Lösung.
Darf ich als Minderjähriger Print on Demand machen?
Print on Demand ist ein normales Gewerbe, es gelten dieselben Regeln. Mit Genehmigung nach § 112 BGB darfst du das Gewerbe betreiben, ein eigenes Shopify-Konto bekommst du aber erst mit 18. Legal möglich sind ein Etsy-Shop über das Konto eines Elternteils unter dessen Aufsicht oder ein Shop, bei dem ein Elternteil echter Inhaber ist und du mitarbeitest.
Kann ich mit 16 einen Shopify-Shop eröffnen, wenn ich ein genehmigtes Gewerbe habe?
Nein. Shopify verlangt laut AGB, dass Kontoinhaber mindestens 18 Jahre alt bzw. am Wohnort volljährig sind. Die Genehmigung des Familiengerichts regelt nur, welche Geschäfte du nach deutschem Recht abschließen darfst. Sie verpflichtet Shopify nicht, mit dir einen Vertrag einzugehen. Bis 18 bleibt nur ein Shop auf einen volljährigen Inhaber.
Wie lange dauert die Genehmigung beim Familiengericht?
Eine feste Dauer gibt es nicht, sie hängt vom Gericht, der Auslastung und deinen Unterlagen ab. Einplanen solltest du Antrag, Anhörungstermin und mögliche Rückfragen; das ist eher eine Frage von Wochen als von Tagen. Ruf vorher beim Rechtspfleger deines Amtsgerichts an und frag, welche Unterlagen gebraucht werden. Vollständige Unterlagen beschleunigen das Verfahren.
Was passiert, wenn ich ohne Genehmigung verkaufe?
Verträge, die du ohne Zustimmung abschließt, sind schwebend unwirksam. Kunden oder Lieferanten können sich darauf berufen, was Rückabwicklungen auslösen kann. Dazu kommen Ärger mit dem Gewerbeamt, dem Finanzamt und den Plattformen, deren Regeln du verletzt. Gelegentliche private Verkäufe von eigenen Sachen sind etwas anderes als ein Shop mit Gewinnabsicht.
Brauche ich als Minderjähriger ein eigenes Geschäftskonto?
Vorgeschrieben ist ein Geschäftskonto für Einzelunternehmer nicht, empfohlen wird ein getrenntes Konto aber, damit private und geschäftliche Zahlungen sauber getrennt bleiben. Ob eine Bank Minderjährigen ein Konto für ein Gewerbe eröffnet, entscheidet jede Bank selbst; meist ist die Zustimmung der Eltern nötig. Für Shopify Payments musst du ohnehin volljähriger Kontoinhaber sein.
Können zwei Minderjährige zusammen einen Shop gründen?
Ja, laut IHK Hannover ist eine GbR mehrerer Minderjähriger grundsätzlich möglich. Allerdings braucht jeder von euch eine eigene Ermächtigung der Eltern und eine eigene Genehmigung des Familiengerichts. Das doppelt den Aufwand. An der Shopify-Altersgrenze ändert auch eine GbR nichts: Den Shop eröffnen kann erst, wer 18 ist.
Fragt Shopify nach meinem Ausweis, und kann ich als Minderjähriger Auszahlungen bekommen?
Ja, spätestens bei den Zahlungen wird es geprüft. Wer Shopify Payments aktiviert, muss Angaben zu Identität, Adresse und Bankverbindung des Kontoinhabers machen, und die Auszahlungen gehen auf das Bankkonto, das dieser Inhaber hinterlegt. Ein Shop, der mit falschen Angaben angelegt wurde, kann bei solchen Prüfungen auffallen, und Shopify kann Auszahlungen zurückhalten. Läuft der Shop auf einen Elternteil als echten Inhaber, gehen die Auszahlungen auf dessen Konto.
Lässt sich ein Online-Shop neben der Schule betreiben?
Ja, wenn du realistisch planst. Ein Shop braucht täglich etwas Zeit für Bestellungen und Kundenanfragen, dazu feste Blöcke für Produkte und Marketing. Modelle ohne eigenes Lager wie Print on Demand passen besser zum Schulalltag als Ware, die du selbst verpackst. Das Familiengericht achtet genau darauf: Die Stellungnahme der Schule soll zeigen, dass deine Leistungen nicht leiden. Starte klein und bau aus, wenn es läuft.
Brauche ich Startkapital oder eine Kreditkarte?
Etwas Geld brauchst du, denn das Shopify-Abo, Apps, Testbestellungen und Werbung kosten von Anfang an. Bezahlt werden diese Kosten vom Kontoinhaber, bei einem Familienshop also vom Elternteil. Ein paar Euro Werbebudget reichen selten für aussagekräftige Ergebnisse. Rechne vorher durch, welche Fixkosten jeden Monat anfallen und wie viele Verkäufe du brauchst, um sie zu decken.
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Stand: Oktober 2026. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Für eure konkrete Situation wendet euch an das zuständige Familiengericht, die IHK oder einen Steuerberater.
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