Shopify Steuern einstellen: Kleinunternehmer, Umsatzsteuer & OSS

Kurz gesagt: Shopify berechnet Steuern im Checkout, führt sie aber nicht ans Finanzamt ab. Als Kleinunternehmer legst du unter „Einstellungen > Steuern und Zollgebühren“ keine Umsatzsteuer-Registrierung an und entfernst „inkl. MwSt.“ aus deinem Theme. Bist du regelbesteuert, hinterlegst du Deutschland mit deiner USt-IdNr., zeigst Preise inklusive 19 % an und legst für 7 %-Produkte eine Überschreibung an. OSS brauchst du erst, wenn deine Verkäufe an Privatkunden im EU-Ausland 10.000 € im Jahr übersteigen.

Die Frage nach den Steuern ist die meistgestellte unter Shopify-Tutorials, und fast jedes Video überspringt sie. Hier lernst du, wie du die Steuern in Shopify einstellst, passend zu deiner Situation in Deutschland: Kleinunternehmer, regelbesteuert oder mit Verkäufen ins EU-Ausland. Den Rahmen dazu liefert unser Überblick Recht und Steuern für Shopify-Shops.

Was Shopify macht und was nicht

Shopify rechnet die Steuer auf Basis deiner Einstellungen aus und zeigt sie im Checkout und in der Bestellung an. Abführen, anmelden und erklären musst du selbst. Das sagt Shopify auch ausdrücklich in der Hilfe zu EU-Steuern. Die Idee „Shopify zahlt die Steuern für mich“ ist also ein Missverständnis.

Wichtig für neue Shops: Shops, die ab dem 13.05.2026 eröffnet wurden, haben in der EU nur noch die Wahl zwischen Shopify Tax und manuell gepflegten Steuersätzen. Das ältere „Basic Tax“ gibt es für sie nicht mehr. Shopify Tax ist für diese Shops kostenlos, bis du insgesamt 100.000 € Umsatz erreicht hast. Danach kostet es laut Shopify in den Tarifen Basic, Grow und Advanced 0,25 % der Transaktionen mit berechneter Steuer, maximal 0,99 € pro Bestellung. Rechne das in deine Preiskalkulation ein.

Steuer-ID, Steuernummer, USt-IdNr.: Welche Nummer wofür?

In den Kommentaren werden drei Nummern ständig verwechselt. So unterscheidest du sie:

NummerAussehenWoherWofür im Shop
Steuer-Identifikationsnummer11 ZiffernHast du persönlich seit Geburt bzw. ZuzugNicht für den Shop, sondern für deine Einkommensteuer
Steuernummerz. B. 12/345/67890, je nach BundeslandFinanzamt, nach dem Fragebogen zur steuerlichen ErfassungRechnungen (oder alternativ USt-IdNr.), Voranmeldungen
USt-IdNr.DE plus 9 ZiffernBundeszentralamt für Steuern, auf AntragSteuerregistrierung in Shopify, OSS, Einkauf und Werbung im EU-Ausland

Shopify fragt beim Einrichten der Steuer nach der USt-IdNr., deshalb das Feld mit 9 Ziffern hinter „DE“. Deine 11-stellige Steuer-ID gehört dort nicht hinein. Ohne USt-IdNr. kannst du trotzdem verkaufen, als Kleinunternehmer brauchst du in Shopify ohnehin keine Registrierung.

Kleinunternehmer oder regelbesteuert?

Bevor du irgendetwas einstellst, musst du wissen, welche Variante für dich gilt. Das hast du im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung angegeben, den du nach der Gewerbeanmeldung beim Finanzamt abgibst.

Seit 2025 gilt für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG:

  • Dein Umsatz im Vorjahr lag bei höchstens 25.000 € (netto).
  • Dein Umsatz im laufenden Jahr bleibt bei höchstens 100.000 €. Das ist eine harte Grenze: Schon der Umsatz, mit dem du sie überschreitest, ist steuerpflichtig.
  • Im Gründungsjahr gilt die 25.000-€-Grenze. Umsätze darüber werden regulär besteuert (IHK Heilbronn-Franken).

§ 19 UStG gilt nur für Unternehmer mit Sitz in Deutschland. Österreich hat eine eigene Kleinunternehmerregelung mit einer Grenze von 55.000 € (USP).

Du kannst auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Dann bist du für mindestens fünf Jahre daran gebunden. Was sich besser rechnet, zeigt dieses Beispiel mit einem Verkaufspreis von 29,90 € an Privatkunden:

KleinunternehmerRegelbesteuert (19 %)
Verkaufspreis (brutto)29,90 €29,90 €
Umsatzsteuer, die du abführst0 €4,77 €
Bleibt dir vor Kosten29,90 €25,13 €
Vorsteuer aus Einkäufen (Ware, Apps, Werbung)Nicht abziehbarAbziehbar
VerwaltungsaufwandGeringVoranmeldungen, Rechnungen mit Steuerausweis

Für Shops, die an Endkunden verkaufen und wenig Vorsteuer haben, ist die Kleinunternehmerregelung am Anfang meist günstiger. Verkaufst du an Firmen oder kaufst du viel mit Umsatzsteuer ein, kann die Regelbesteuerung besser sein. Das ist ein guter Punkt für ein einmaliges Gespräch mit einer Steuerberatung.

Shopify als Kleinunternehmer einrichten

Als Kleinunternehmer darfst du keine Umsatzsteuer berechnen oder ausweisen. In Shopify heißt das:

  1. Keine Registrierung anlegen. Öffne „Einstellungen > Steuern und Zollgebühren“. Hinterlege unter „Europäische Union“ keine Umsatzsteuer-Registrierung. Shopify erhebt Umsatzsteuer nur in Ländern, für die du eine Registrierung angelegt hast.
  2. Vorsicht bei Shopifys Begriff „Kleinunternehmerregelung“. Damit meint Shopify die EU-Regel für Händler, die weniger als 10.000 € ins EU-Ausland verkaufen und deshalb überall den Steuersatz ihres Heimatlands berechnen. Diese Option erhebt also deutsche Umsatzsteuer. Mit dem deutschen § 19 UStG hat sie nichts zu tun.
  3. Produkte prüfen. Wenn doch irgendwo Steuer auftaucht, deaktiviere im Produkt im Bereich „Preis“ die Option „Steuern auf dieses Produkt erheben“.
  4. „inkl. MwSt.“ entfernen. Viele Themes zeigen unter dem Preis „inkl. MwSt.“ oder „Steuern inklusive“. Als Kleinunternehmer ist das falsch. Den Text änderst du unter „Onlineshop“, Menü neben dem Theme, „Standard-Theme-Inhalte bearbeiten“. Ersetze ihn zum Beispiel durch „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“
  5. Rechnungen anpassen. Deine Rechnungen brauchen nach § 34a UStDV einen Hinweis, dass die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer gilt, plus deine Steuernummer oder USt-IdNr. Shopify verschickt standardmäßig eine Bestellbestätigung, aber keine Rechnung nach deutschen Vorgaben. Du brauchst also eine Rechnungs-App oder eine Buchhaltungssoftware wie Lexware Office (früher lexoffice) oder sevdesk. Welche Pflichtangaben auf die Rechnung gehören und wie du Rechnungsnummern und Buchhaltung organisierst, steht in Rechnungen und Buchhaltung im Shopify-Shop.

Shopify mit Umsatzsteuer einrichten

Wenn du regelbesteuert bist, richtest du Deutschland als Steuerregistrierung ein. Shopify fragt dafür nach deiner USt-IdNr. Die bekommst du über den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung oder später beim Bundeszentralamt für Steuern.

  1. Gehe zu „Einstellungen > Steuern und Zollgebühren“.
  2. Klicke unter „Regionale Einstellungen“ auf „Europäische Union“.
  3. Klicke im Abschnitt „MwSt. in einem EU-Land erheben“ auf „MwSt. erheben“.
  4. Wähle Deutschland, gib deine USt-IdNr. ein und bestätige mit „MwSt. erheben“.

Die Schritte entsprechen der Shopify-Anleitung zur EU-Steuereinrichtung.

Preise inklusive Steuer anzeigen

Endkunden in Deutschland müssen Endpreise sehen. Aktiviere deshalb unter „Steuern und Zollgebühren“ die Einstellung „Umsatzsteuer in Produktpreis und Versandtarif einbeziehen“ und gib deine Produktpreise brutto ein. Ob Preise Steuern enthalten, legst du außerdem pro Markt fest („Preise inklusive Steuern“). Ein häufiger Fehler aus den Kommentaren: Im Shop steht „inkl. MwSt.“, aber die Steuer wird im Checkout noch einmal aufgeschlagen. Dann ist diese Einstellung nicht aktiv.

7 % und 19 % im selben Shop

Verkaufst du Bücher, Lebensmittel oder andere ermäßigte Waren, brauchst du eine Produktüberschreibung. Sie funktioniert in Shopify über Kollektionen:

  1. Lege unter „Produkte > Kollektionen“ eine manuelle Kollektion an, zum Beispiel „Steuersatz 7 %“, und füge die betroffenen Produkte hinzu.
  2. Öffne unter „Einstellungen > Steuern und Zollgebühren“ Deutschland.
  3. Klicke bei „Produktüberschreibungen“ auf „Überschreibung hinzufügen“, wähle die Kollektion und trage 7 % ein.

Welcher Satz für ein Produkt gilt, entscheidest du, nicht Shopify. Im Zweifel: Steuerberatung fragen.

Verkaufen ins EU-Ausland: Lieferschwelle und OSS

Verkaufst du an Privatkunden in Österreich, Frankreich oder anderen EU-Ländern, gilt eine EU-weite Lieferschwelle von 10.000 € pro Kalenderjahr. Sie wird über alle EU-Länder zusammengerechnet (BZSt).

  • Unter 10.000 €: Du berechnest deutsche Umsatzsteuer, auch für den Kunden in Wien.
  • Über 10.000 €: Du berechnest den Steuersatz des Ziellands, also z. B. 20 % für Österreich. Damit du dich nicht in jedem Land registrieren musst, meldest du diese Umsätze über das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) beim BZSt.

In Shopify wählst du dafür im Bereich „Europäische Union“ unter „Grenzüberschreitende Erhebung der MwSt.“ die Option „Über eine One-Stop-Shop-Registrierung (OSS) erheben“. Bleibst du unter der Schwelle, nimmst du „Über die Registrierung in deinem Heimatland erheben“.

Als deutscher Kleinunternehmer berechnest du, solange du unter der 10.000-€-Schwelle bleibst, auch für Kunden im EU-Ausland keine Umsatzsteuer. Wird die Schwelle überschritten, gilt das Umsatzsteuerrecht des Ziellands, und dort hilft dir § 19 UStG nicht. Spätestens dann gehört das Thema zur Steuerberatung. Für Verkäufe nach Österreich unter der Schwelle brauchst du also keine eigene österreichische Registrierung. Wer nur in Deutschland verkaufen will, beschränkt das am einfachsten über Märkte und Versandzonen. Wie das geht, steht in Versand in Shopify einrichten, mehrere Länder und Währungen erklärt Shopify Markets einrichten.

Ware aus China oder anderen Drittländern

Wenn deine Ware direkt aus einem Nicht-EU-Land an Kunden in der EU geht, wird es steuerlich komplizierter: Dann geht es um Einfuhrumsatzsteuer, IOSS und seit Juli 2026 um eine Zollpauschale für Kleinsendungen. Einen Warenwert, unter dem nichts anfällt, gibt es nicht mehr: Einfuhrumsatzsteuer fällt seit 2021 ab dem ersten Euro an, und seit 01.07.2026 gilt auch für Sendungen unter 150 € keine Zollbefreiung mehr. Für IOSS-registrierte Verkäufer fällt eine Pauschale von 3 € pro Warenposition an (IHK Magdeburg). Shopify weist darauf hin, dass die Erhebung der Umsatzsteuer für Bestellungen, die aus Nicht-EU-Ländern an EU-Kunden gehen, für Händler mit Sitz in der EU nicht unterstützt wird. Lass dieses Modell vor dem Start steuerlich prüfen. Warum EU-Lieferanten oft die bessere Wahl sind, steht in Zuverlässige Dropshipping-Lieferanten finden.

Schweiz, USA und digitale Produkte

Länder außerhalb der EU: Lieferungen an Kunden in der Schweiz, Großbritannien oder den USA sind in Deutschland als Ausfuhr in der Regel umsatzsteuerfrei, wenn du den Export nachweisen kannst. Dafür kann im Zielland Einfuhrsteuer und Zoll anfallen. Ohne Vorkehrung zahlt das dein Kunde bei Zustellung, was oft zu Annahmeverweigerungen führt. Für den Anfang ist es meist sinnvoller, sich auf Deutschland und die EU zu konzentrieren.

Digitale Produkte: Für PDFs, Vorlagen oder Kurse gelten in Deutschland grundsätzlich 19 %. E-Books und vergleichbare elektronische Publikationen sind seit Dezember 2019 auf 7 % ermäßigt (§ 12 Abs. 2 Nr. 14 UStG). Bei einzelnen Vorlagen oder Mustern ist das aber nicht automatisch so. Verkaufst du digitale Produkte an Privatkunden im EU-Ausland, zählen sie zur selben 10.000-€-Schwelle. Mehr dazu in Digitale Produkte mit Shopify verkaufen.

Nach dem Verkauf: Voranmeldung, Einkommensteuer, Gewerbesteuer

Viele Kommentare vermischen drei Steuern. So unterscheiden sie sich:

SteuerWorauf?Was gilt 2026
UmsatzsteuerAuf den VerkaufspreisRegelbesteuert: Voranmeldung bis zum 10. des Folgemonats bzw. nach dem Quartal. Monatlich bei mehr als 9.000 € Umsatzsteuer im Vorjahr, vierteljährlich ab 2.000 €. Für Gründer ist die Pflicht zur monatlichen Abgabe bis Ende 2026 ausgesetzt; dann zählt deine Schätzung im Fragebogen.
EinkommensteuerAuf deinen GewinnGrundfreibetrag 12.348 € für alle Einkünfte zusammen. Jährliche Steuererklärung mit Einnahmenüberschussrechnung (Anlage EÜR).
GewerbesteuerAuf den GewerbeertragFür Einzelunternehmen erst über 24.500 € pro Jahr. Wird größtenteils auf die Einkommensteuer angerechnet.

Ein Beispiel aus den Kommentaren: Du verkaufst eine Handyhülle für 12,99 € und behältst nach Einkauf und Gebühren 5,81 €. Die Umsatzsteuer (als Regelbesteuerter) berechnet sich vom Verkaufspreis: 12,99 € enthalten 2,07 € Umsatzsteuer. Die Einkommensteuer zahlst du später nur auf den Gewinn, der nach allen Kosten übrig bleibt. Deshalb gehört die Umsatzsteuer in die Kalkulation jedes Preises.

Hattest du im Gründungsjahr nur Ausgaben, etwa für Shopify, Muster und Werbung, lohnt sich die Steuererklärung trotzdem: Der Verlust lässt sich mit späteren Gewinnen verrechnen. Sammle dafür alle Belege von Anfang an.

Häufige Fragen

Muss ich in Shopify „Steuern erheben“ aktivieren, sonst gibt es Ärger mit dem Finanzamt?

Nur wenn du regelbesteuert bist. Dann musst du Umsatzsteuer berechnen, und dafür legst du in Shopify deine deutsche Registrierung an. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG darfst du dagegen keine Umsatzsteuer ausweisen. Entscheidend ist also, was du im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung angegeben hast, nicht ein Häkchen in Shopify.

Brauche ich eine USt-IdNr., um mit Shopify zu verkaufen?

Für den Verkauf an Privatkunden in Deutschland nicht unbedingt. Regelbesteuerte Händler brauchen sie aber, um in Shopify Umsatzsteuer zu erheben, und für OSS. Auch Kleinunternehmer können eine USt-IdNr. sinnvoll nutzen, etwa damit Werbeplattformen aus dem EU-Ausland korrekt ohne ausländische Steuer abrechnen. Beantragen kannst du sie über den Fragebogen oder beim BZSt.

Zahlt Shopify die Umsatzsteuer für mich ans Finanzamt?

Nein. Shopify berechnet die Steuer und zeigt sie in Bestellungen und Berichten an. Abführen musst du sie selbst, über die Umsatzsteuer-Voranmeldung in ELSTER oder über deine Steuerberatung. Bei OSS meldest du die Umsätze ins EU-Ausland quartalsweise beim Bundeszentralamt für Steuern.

Wo bekomme ich meine Steuernummer her?

Die Steuernummer vergibt dein Finanzamt, nachdem du nach der Gewerbeanmeldung den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER abgegeben hast. Sie ist nicht dasselbe wie deine persönliche Steuer-Identifikationsnummer, die du schon von Geburt an hast. Für Rechnungen und Zahlungsanbieter brauchst du die Steuernummer oder die USt-IdNr.

Was passiert, wenn ich als Kleinunternehmer die 25.000 € überschreite?

Überschreitest du 25.000 € in einem Jahr, bist du im Folgejahr regelbesteuert. Überschreitest du im laufenden Jahr 100.000 €, endet die Befreiung sofort mit dem Umsatz, der die Grenze überschreitet. Dann musst du Shopify umstellen, Preise neu kalkulieren und Rechnungen mit Steuerausweis stellen. Beobachte deinen Umsatz deshalb monatlich.

Brauche ich einen Steuerberater für meinen Shopify-Shop?

Pflicht ist das nicht. Als Kleinunternehmer mit überschaubarem Umsatz schaffen viele die Buchhaltung mit Software selbst. Spätestens bei Regelbesteuerung, Verkäufen ins EU-Ausland, Ware aus Drittländern oder steigenden Gewinnen spart eine Steuerberatung meist mehr Ärger, als sie kostet. Ein einmaliges Gründungsgespräch lohnt sich fast immer.

Kommt auf das Shopify-Abo noch Umsatzsteuer drauf?

Das hängt von deiner USt-IdNr. ab. Shopify rechnet für Händler in der EU über eine Gesellschaft in Irland ab. Hinterlegst du im Abrechnungsprofil eine gültige USt-IdNr., kommen die Gebühren in der Regel ohne Umsatzsteuer, und du führst sie selbst nach § 13b UStG ab. Ohne USt-IdNr. behandelt Shopify dich wie einen Privatkunden und schlägt Umsatzsteuer auf. Als Kleinunternehmer kannst du sie in keinem Fall als Vorsteuer zurückholen.

Zählt mein Gehalt zur Kleinunternehmergrenze?

Nein. Für die Grenzen von 25.000 € und 100.000 € zählt nur der Umsatz aus deiner unternehmerischen Tätigkeit, also aus Shop und anderen Verkäufen. Dein Arbeitslohn aus einem Angestelltenjob ist kein Umsatz. Er spielt erst bei der Einkommensteuer eine Rolle, weil dort dein Gehalt und dein Shop-Gewinn zusammengerechnet werden.

Stand: Oktober 2026. Menüpfade laut Shopify Help Center, Stand Oktober 2026; Shopify ändert Bezeichnungen gelegentlich. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

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