Shopify E-Mail-Marketing: Messaging vs. Klaviyo, Double-Opt-in & Recht
Kurz gesagt: Für den Start reicht die kostenlose Shopify-App „Shopify Messaging“ (früher Shopify Email): 10.000 E-Mails pro Monat sind inklusive. Klaviyo lohnt sich, sobald du feinere Segmente und mehrstufige Automatisierungen brauchst. In Deutschland darfst du Newsletter und Warenkorb-Erinnerungen grundsätzlich nur mit nachweisbarer Einwilligung verschicken, praktisch also per Double-Opt-in.
Shopify E-Mail-Marketing ist der günstigste Verkaufskanal, den du hast: Die Adressen gehören dir, und jede Mail kostet Bruchteile eines Cents. In diesem Artikel erfährst du, welches Tool zu deiner Shopgröße passt, wie du rechtssicher eine Liste aufbaust und welche Automatisierungen sich zuerst lohnen. Er gehört zu unserem Überblick Shopify-Marketing: So kommen die ersten Verkäufe.
E-Mail-Marketing in Shopify: Messaging, Klaviyo oder Brevo?
Starte mit Shopify Messaging, solange deine Liste klein ist und du vor allem Newsletter und eine Handvoll Standard-Automatisierungen brauchst. Wechsle zu einem spezialisierten Tool, wenn du Segmente nach Kaufverhalten, A/B-Tests über ganze Abläufe oder SMS im großen Stil willst.
Wichtig zur Einordnung: Shopify hat seine E-Mail-App umbenannt. Was viele Tutorials noch „Shopify Email“ nennen, heißt im App Store heute Shopify Messaging und kann neben E-Mail auch SMS und WhatsApp.
| Shopify Messaging | Klaviyo | Brevo | |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | 10.000 E-Mails pro Monat in allen Tarifen | Bis 250 Profile, 500 E-Mails pro Monat | Bis zu 300 E-Mails pro Tag |
| Danach | 1 $ pro 1.000 E-Mails (ab 300.000 günstiger) | E-Mail-Tarif ab ca. 20 $ pro Monat für bis zu 500 Profile, steigt mit der Listengröße | Bezahlte Tarife ab 5.000 E-Mails pro Monat |
| Abrechnung | Über die Shopify-Rechnung, in USD | Separat, in USD | Separat |
| Stärken | Keine Integration nötig, Kundendaten und Einwilligungen direkt aus Shopify | Sehr feine Segmente, mächtige Flows, viele Vorlagen für E-Commerce | Günstiger Einstieg, Anbieter mit Sitz in der EU |
| Schwächen | Weniger Segmentierungs- und Testmöglichkeiten | Wird mit wachsender Liste schnell teuer | Shopify-Daten nur über die Integration |
| Passt für | Neue Shops, kleine Listen | Shops mit regelmäßigem Umsatz und klarer Zielgruppe | Kleine Budgets, Newsletter-lastige Shops |
Preise laut Shopify Help Center, Klaviyo-Preisseite und Brevo-Preisseite, Stand Oktober 2026. Klaviyo und Shopify rechnen in Dollar ab, der Euro-Betrag hängt also vom Wechselkurs ab.
Rechenbeispiel: Was kostet ein Newsletter mit 3.000 Kontakten?
Du schickst jeden Monat vier Newsletter an 3.000 Kontakte. Das sind 12.000 E-Mails. Bei Shopify Messaging sind 10.000 frei, die restlichen 2.000 kosten 2 $. Automatisierungen zählen mit, Mails zu abgebrochenen Checkouts laut Shopify dagegen nicht. Bei Klaviyo bist du mit 3.000 Profilen bereits in einem deutlich teureren Tarif, weil dort nach Kontaktzahl abgerechnet wird. Den genauen Preis zeigt dir der Rechner auf der Klaviyo-Preisseite.
Unsere Faustregel: Wer täglich ein paar Bestellungen hat und noch keine klaren Kundensegmente kennt, verliert mit Shopify Messaging nichts. Der Umstieg auf Klaviyo lohnt sich, wenn du konkrete Ideen hast, die Shopify Messaging nicht abbilden kann, etwa unterschiedliche Abläufe für Erst- und Stammkunden oder für einzelne Produktkategorien.
Was in Deutschland erlaubt ist: Einwilligung, Double-Opt-in, Bestandskunden
Werbung per E-Mail an Verbraucher braucht in Deutschland eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 UWG). Ohne sie gilt die Mail als unzumutbare Belästigung, und es drohen Abmahnungen. Dazu kommt die DSGVO: Du musst die Einwilligung nachweisen können.
Ist Double-Opt-in Pflicht?
Im Gesetz steht das Wort nicht. Praktisch führt aber kein Weg daran vorbei. Beim Double-Opt-in bekommt die Person nach der Anmeldung eine Bestätigungsmail und muss einen Link anklicken. Erst danach landet sie auf der Liste. So beweist du, dass wirklich die Inhaberin der Adresse zugestimmt hat und nicht jemand eine fremde Adresse eingetragen hat. Der Bundesgerichtshof hat dieses Verfahren für E-Mail-Werbung als ausreichende Absicherung gegen Falscheingaben anerkannt (BGH, I ZR 164/09). Ohne Double-Opt-in hast du im Streitfall kaum etwas in der Hand.
In Shopify aktivierst du es unter Einstellungen > Benachrichtigungen > Kundenbenachrichtigungen im Bereich „Marketing-Double-Opt-in“. Für Shops mit Sitz in Deutschland gibt es laut Shopify Help Center zusätzlich die Option, dass Kund:innen ihr Abo bestätigen müssen. Die Bestätigungsmail selbst darf keine Werbung enthalten. Passe außerdem den Text nach dem Absenden deines Anmeldeformulars an, etwa: „Fast geschafft! Bitte bestätige deine Anmeldung in der E-Mail, die wir dir gerade geschickt haben.“
Die Ausnahme für Bestandskunden
Ohne Einwilligung darfst du nur Kunden anschreiben, wenn alle vier Bedingungen aus § 7 Abs. 3 UWG erfüllt sind:
- Du hast die Adresse im Zusammenhang mit einem tatsächlichen Verkauf erhalten.
- Du bewirbst eigene, ähnliche Waren.
- Der Kunde hat nicht widersprochen.
- Du weist bei der Erhebung und in jeder einzelnen Mail klar darauf hin, dass er jederzeit kostenlos widersprechen kann.
Die Ausnahme ist eng. Ein T-Shirt-Käufer darf eine Mail zur neuen T-Shirt-Kollektion bekommen, aber keinen allgemeinen Newsletter zu allem Möglichen. Wenn du sicher sein willst, hol dir die Einwilligung im Checkout über eine nicht vorausgewählte Checkbox.
Warenkorbabbrecher-Mails: In Deutschland nur mit Einwilligung
Erinnerungsmails an Besucher, die den Kauf abgebrochen haben, gelten in Deutschland als Werbung. Ohne Einwilligung sind sie unzulässig. Das ist keine Randmeinung: Die Landesbeauftragte für Datenschutz NRW hat in ihrem Tätigkeitsbericht für 2025 genau so einen Fall bewertet. Ein Händler hatte drei Erinnerungen geschickt und sie als „Servicekommunikation“ verteidigt. Die Behörde sah das anders: Wer den Shop ohne Kauf verlässt, beendet das vorvertragliche Verhältnis, und die Mails dienen dem Verkauf (Bericht bei Haufe, Juli 2026).
Auch die Bestandskunden-Ausnahme hilft nicht. Sie setzt einen abgeschlossenen Verkauf voraus, und genau den gibt es beim Abbruch nicht (IT-Recht Kanzlei).
Das heißt nicht, dass du auf diese Automatisierung verzichten musst. Du darfst sie aber nur an Personen schicken, die vorher in E-Mail-Werbung eingewilligt und das per Double-Opt-in bestätigt haben. So setzt du das um:
- Biete im Checkout eine nicht vorausgewählte Checkbox zur Newsletter-Anmeldung an und erwähne dort, dass du auch an nicht abgeschlossene Bestellungen erinnerst.
- Aktiviere Double-Opt-in wie oben beschrieben.
- Richte die Automatisierung ein. In Shopify Messaging findest du sie laut Shopify Help Center unter Apps > Messaging > Automatisierungen („E-Mails zu abgebrochenem Checkout“). Unter „Senden an“ wählst du die Empfängergruppe, unter „Senden nach“ den zeitlichen Abstand.
- Prüfe in der Empfängerauswahl genau, dass nur Personen mit Marketing-Einwilligung angeschrieben werden. In Klaviyo erreichst du das mit einem Flow-Filter auf den Einwilligungsstatus.
Shopify zählt einen Checkout als abgebrochen, wenn er nach Eingabe der E-Mail-Adresse länger als zehn Minuten unvollständig bleibt. Für einen reinen „abgebrochenen Warenkorb“ ohne E-Mail-Adresse kann es naturgemäß keine Mail geben.
Liste aufbauen, wenn du noch keine Kunden hast
Eine gekaufte Liste ist in Deutschland keine Option: Die Leute auf der Liste haben nicht dir gegenüber eingewilligt. Du baust deine Liste aus deinem eigenen Traffic auf. Das funktioniert so:
- Anmeldeformular im Footer und auf einer eigenen Seite. Shopify-Themes bringen dafür einen Newsletter-Abschnitt mit.
- Pop-up mit klarem Nutzen. Etwa 10 % auf die erste Bestellung, Versandkostenfrei oder ein Gratis-Download wie ein Größenratgeber. Schreib genau dazu, dass die Person dafür deinen Newsletter abonniert. Das Pop-up selbst baust du ohne Code mit der kostenlosen Shopify-App Shopify Forms: Sie kann Anmelde-, Rabatt- und Exit-Intent-Pop-ups, fragt auf Wunsch auch die Telefonnummer für SMS ab und arbeitet direkt mit Shopify Messaging zusammen. Klaviyo und Brevo bringen eigene Formulare mit, dann brauchst du Shopify Forms nicht.
- Code erst nach der Bestätigung. Zeig den Rabattcode nicht direkt im Pop-up an, sondern schick ihn in der Willkommensmail nach dem Klick auf den Bestätigungslink. Dann bekommen nur echte Adressen den Code, und Wegwerf-Adressen bringen nichts.
- Social Media und Content. Wer dir auf Instagram oder TikTok folgt, ist ein guter Kandidat. Verlinke dort auf deine Anmeldeseite. Mehr dazu im Artikel über erste Verkäufe ohne Werbebudget.
Wie du Rabattcodes anlegst, die nur einmal pro Person gelten, erklären wir in der Anleitung zu Rabattcodes, Bundles und Upsells in Shopify.
Die vier Automatisierungen, die sich zuerst lohnen
Automatisierungen laufen ohne dein Zutun und bringen deshalb pro Stunde Arbeit am meisten. Fang mit diesen vier an, in dieser Reihenfolge:
| Automatisierung | Auslöser | Inhalt | Rechtliche Grundlage |
|---|---|---|---|
| Willkommensserie | Bestätigte Newsletter-Anmeldung | Begrüßung, versprochener Code, wer du bist, Bestseller | Einwilligung |
| Abgebrochener Checkout | Checkout mit E-Mail, aber ohne Kauf | Erinnerung mit Link zurück in den Checkout | Nur mit Einwilligung |
| Nach dem Kauf | Bestellung zugestellt | Pflegetipps, Bitte um Bewertung, passende Produkte | Einwilligung oder Bestandskunden-Ausnahme mit Widerspruchshinweis |
| Rückgewinnung | Längere Zeit kein Kauf | Neuheiten, ähnliche Produkte | Einwilligung oder Bestandskunden-Ausnahme |
Vorsicht bei der Bewertungsanfrage: Der BGH hat 2018 entschieden, dass auch eine Bitte um Bewertung in einer Rechnungsmail Werbung ist (BGH, VI ZR 225/17). Wie du trotzdem rechtssicher an Bewertungen kommst, steht im Artikel zu Bewertungen und Vertrauen im Shop.
Bestellbestätigung und Versandmail sind keine Werbung
Bestellbestätigung, Versandbestätigung und Rechnung sind Transaktionsmails. Die darfst du ohne Einwilligung schicken, solange keine Werbung darin steckt. Shopify verschickt sie automatisch. Die Vorlagen bearbeitest du unter Einstellungen > Benachrichtigungen > Kundenbenachrichtigungen.
Beim Dropshipping wird die Versandmail oft vergessen: Sie geht erst raus, wenn die Bestellung in Shopify als ausgeführt markiert ist, idealerweise mit Sendungsnummer. Dropshipping-Apps übertragen die Sendungsnummer meist automatisch. Deaktiviere die Versandbestätigung also nicht, sondern sorg dafür, dass die Nummer ankommt. Wie das abläuft, steht im Artikel zum Dropshipping-Bestellablauf.
Bestellbestätigung anpassen und Rechnung mitschicken
Jede Kundenbenachrichtigung lässt sich unter Einstellungen > Benachrichtigungen einzeln öffnen und bearbeiten. Farben und Logo stellst du zentral ein, Texte und zusätzliche Felder änderst du im Code der Vorlage (Liquid). Schick dir nach jeder Änderung eine Testmail. Die Testmail nutzt Beispieldaten, prüf Steuern und Preise deshalb zusätzlich mit einer echten Testbestellung.
Viele Tutorials empfehlen für die Rechnung im Anhang noch die App „Order Printer Emailer“. Die gibt es im App Store nicht mehr. Shopifys eigene, kostenlose App Shopify Order Printer erstellt Rechnungen, Packzettel und Lieferscheine mit eigenem Layout, ist laut Listing aber zum Drucken und Exportieren gedacht, nicht zum automatischen Versand. Wer die Rechnung automatisch per Mail schicken will, braucht eine Rechnungs-App. Welche Pflichtangaben auf die Rechnung gehören und welche Tools es sonst gibt, steht im Artikel zu Rechnungen und Buchhaltung im Shopify-Shop.
Für dich selbst gibt es die Mitarbeiterbenachrichtigungen, ebenfalls unter Einstellungen > Benachrichtigungen. Dort legst du fest, an welche Adressen Shopify neue Bestellungen meldet. Das muss nicht die Absenderadresse sein, die deine Kunden sehen. Kommen keine Bestellmails bei dir an, fehlt meist genau dieser Empfänger.
Absenderadresse und Zustellbarkeit: Damit deine Mails ankommen
Wenn Shopify-Mails im Spam landen oder gar nicht ankommen, liegt es fast immer an der Absenderadresse. Gmail und Yahoo verlangen seit Februar 2024 für Absender mit eigener Domain eine Domain-Authentifizierung und einen DMARC-Eintrag. Fehlt beides, schreibt Shopify deine Absenderadresse auf eine Adresse wie store+123@shopifyemail.com um. Die Mails gehen dann zwar raus, aber nicht mit deinem Namen.
So richtest du es laut Shopify Help Center ein:
- Leg unter Einstellungen > Benachrichtigungen im Abschnitt „Absender-E-Mail“ eine Adresse mit deiner Domain fest, etwa info@deinshop.de. Vermeide „noreply“, manche Mailserver lehnen solche Adressen ab.
- Klick dort auf die Domain-Authentifizierung. Bei IONOS, GoDaddy und Cloudflare geht das automatisch, sonst trägst du die angezeigten CNAME-Einträge bei deinem Domain-Anbieter ein. Das kann bis zu 48 Stunden dauern.
- Leg zusätzlich einen DMARC-Eintrag an: einen TXT-Eintrag unter
_dmarcmit dem Wertv=DMARC1; p=none;. Pro Domain darf es nur einen DMARC-Eintrag geben.
Domains, die du direkt bei Shopify gekauft hast, sind automatisch authentifiziert. Die DNS-Einträge für die Authentifizierung kannst du übrigens schon vor einem Umzug auf Shopify setzen: Sie betreffen nur den Mailversand, nicht die Adresse, unter der deine alte Website erreichbar ist.
Geschäftliche E-Mail-Adresse: Postfach oder Weiterleitung?
Shopify hostet keine Postfächer. Bei einer über Shopify gekauften Domain kannst du laut Shopify Help Center beliebig viele Adressen wie info@deinshop.de anlegen, die an ein bestehendes Postfach weiterleiten, etwa an Gmail. Antworten kannst du von dieser Adresse aus aber nicht, beim Kunden erscheint dann deine Gmail-Adresse. Für ein echtes Postfach mit Senden und Empfangen brauchst du einen Mail-Anbieter wie IONOS, Strato, Google Workspace oder Microsoft 365. Das kostet je nach Anbieter einige Euro pro Monat und Postfach, die Domain kann trotzdem bei Shopify bleiben. Wie du eine externe Domain sauber anbindest, zeigen wir in der Anleitung Domain mit Shopify verbinden.
Für mehrere Shops brauchst du nicht mehrere Shopify-Logins: Ein Konto kann mehrere Shops verwalten. Pro Shop lohnt sich aber eine eigene Absender- und Kontaktadresse mit der jeweiligen Domain, damit Kunden sofort sehen, von welchem Shop die Mail kommt.
Die Zustellbarkeit hängt außerdem von deiner Liste ab. Wer nur bestätigte Adressen anschreibt und Inaktive nach einigen Monaten aussortiert, hat weniger Spam-Beschwerden. Das ist ein weiterer Grund für Double-Opt-in.
Häufige Fragen
Kann ich Klaviyo statt der Shopify-Automatisierungen nutzen?
Ja. Klaviyo verbindet sich über eine App mit Shopify und übernimmt Kunden, Bestellungen und Checkout-Ereignisse. Deaktiviere dann die gleichen Automatisierungen in Shopify Messaging, sonst bekommen Kunden doppelte Mails, etwa zwei Erinnerungen zum selben Checkout. Die Transaktionsmails wie Bestellbestätigung kannst du weiter von Shopify verschicken lassen.
Welche E-Mail-Adresse soll ich für Shopify nutzen, privat oder geschäftlich?
Für dein Shopify-Konto kannst du eine beliebige Adresse nutzen, mit der du mehrere Shops verwalten kannst. Als Absender für Kundenmails nimmst du eine Adresse mit deiner Shop-Domain, etwa info@deinshop.de. Die wirkt seriöser, und nur mit eigener, authentifizierter Domain kommen deine Mails zuverlässig mit deinem Namen an.
Sehen Kunden meine private E-Mail-Adresse?
Die Adresse, mit der du dich bei Shopify anmeldest, sehen Kunden nicht. Sichtbar sind die Absenderadresse deiner Shop-Mails und die Kontaktadresse, die du im Shop und im Impressum angibst. Eine E-Mail-Adresse gehört in Deutschland ohnehin ins Impressum. Leg dafür eine eigene Adresse mit deiner Shop-Domain an, dann bleibt deine private Adresse komplett außen vor.
Werden meine bestehenden Kontakte in ein neues Tool übernommen?
Meist ja. Klaviyo, Brevo und ähnliche Tools importieren über ihre Shopify-Integration die vorhandenen Kunden. Prüfe nach dem Import, ob der Einwilligungsstatus richtig übernommen wurde. Kunden ohne Marketing-Einwilligung darfst du auch im neuen Tool nicht für Newsletter nutzen, sonst entstehen zwei Listen mit unterschiedlichen Regeln.
Wie oft sollte ich einen Newsletter verschicken?
Eine feste Regel gibt es nicht. Für die meisten kleinen Shops funktionieren ein bis vier Mails pro Monat gut. Wichtiger als die Häufigkeit ist der Inhalt: Neuheiten, nützliche Tipps und echte Aktionen statt Dauer-Rabatt. Steigen die Abmeldungen nach einer Mail deutlich, war sie zu werblich oder kam zu oft.
Warum verschickt Shopify keine E-Mails?
Prüfe zuerst, ob die Absenderadresse authentifiziert ist und ob es nur einen DMARC-Eintrag gibt. Dann lohnt ein Blick in den Spam-Ordner und in die Benachrichtigungseinstellungen, ob die betreffende Mail aktiviert ist. Bei Marketing-Mails gehen Nachrichten nur an Kunden mit Marketing-Einwilligung, nicht an alle Kunden.
Was kostet Shopify Messaging?
Die App selbst ist kostenlos. In allen Tarifen sind 10.000 E-Mails pro Monat frei, nicht genutzte verfallen am Monatsende. Danach kostet jede weitere 1.000 E-Mails 1 $, bei sehr großen Mengen weniger. Mails zu abgebrochenen Checkouts zählen laut Shopify nicht zum Kontingent. Abgerechnet wird über deine Shopify-Rechnung.
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Stand: Oktober 2026. Preise und Funktionen der Tools können sich ändern. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.
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