Shopify Rabattcode, Bundles & Upsells einrichten – inkl. 30-Tage-Regel

Kurz gesagt: Einen Shopify-Rabattcode legst du im Admin unter „Rabatte“ an: Rabattart wählen, Code oder automatischer Rabatt, Wert, Bedingungen, Kombinationen, Laufzeit. Bundles gehen mit der kostenlosen App Shopify Bundles, Cross-Sells mit Search & Discovery. In Deutschland musst du bei öffentlich beworbenen Preissenkungen den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage als Bezugspreis nehmen (§ 11 PAngV), und Countdowns dürfen keine falsche Eile erzeugen.

Rabattcodes, Bundles und Upsells sind die schnellsten Hebel für mehr Umsatz pro Besucher. Diese Anleitung zeigt dir, wie du einen Shopify-Rabattcode Schritt für Schritt einrichtest, Rabatte kombinierst, Bundles baust und Aktionen bewirbst, ohne gegen deutsches Preisrecht zu verstoßen. Sie ist Teil unseres Überblicks Shopify-Marketing: So kommen die ersten Verkäufe.

Die Rabattarten in Shopify

Shopify kennt vier Grundtypen. Jeder davon kann als Rabattcode laufen, den Kunden im Checkout eingeben, oder als automatischer Rabatt, der ohne Eingabe greift.

RabattartBeispielGut für
Betragsrabatt auf Produkte20 % auf die Kollektion „Sommer“Sale einzelner Produkte oder Kollektionen
Betragsrabatt auf Bestellungen10 € ab 50 € BestellwertWillkommensrabatt, höherer Warenkorb
Kaufe X, erhalte YKaufe 2, erhalte 1 gratisMengenaktionen, Gratiszugabe
Kostenloser VersandVersandkostenfrei ab 40 €Abbrüche wegen Versandkosten senken

Faustregel: Codes eignen sich für Zielgruppen, die du direkt ansprichst, etwa Newsletter-Abonnenten oder Influencer-Follower. Automatische Rabatte eignen sich für Aktionen, die jeder Besucher bekommen soll. Ein Shop kann laut Shopify bis zu 25 automatische Rabatte gleichzeitig aktiv haben, App-Rabatte eingerechnet.

Rabattcode erstellen: Schritt für Schritt

So legst du laut Shopify Help Center einen Prozent- oder Festbetrags-Code an:

  1. Öffne im Shopify-Admin Rabatte und klicke auf Rabatt erstellen.
  2. Wähle Betragsrabatt auf Produkte oder Betragsrabatt auf Bestellungen.
  3. Unter Methode wählst du Rabattcode und gibst einen Namen ein, etwa WILLKOMMEN10, oder lässt einen Code generieren.
  4. Unter Wert wählst du Prozentsatz oder Fester Betrag.
  5. Unter Gilt für schränkst du bei Bedarf auf bestimmte Produkte oder Kollektionen ein.
  6. Unter Mindestanforderungen setzt du optional einen Mindestbestellwert oder eine Mindeststückzahl.
  7. Unter Berechtigung legst du fest, wer den Code nutzen darf: alle, bestimmte Kunden, Kundensegmente oder Märkte.
  8. Unter Maximale Rabattnutzung begrenzt du die Gesamtzahl und auf Wunsch auf eine Nutzung pro Kunde.
  9. Unter Kombinationen legst du fest, mit welchen anderen Rabatten der Code zusammen gilt.
  10. Unter Aktivitätszeitraum setzt du Start- und optional ein Enddatum. Dann Speichern.

Rabatte kombinieren und Produkte ausschließen

Standardmäßig gilt pro Bestellung der beste einzelne Rabatt. Wenn sich Rabatte nicht kombinieren lassen, wendet Shopify automatisch den für den Kunden günstigsten an. Damit zwei Rabatte zusammen greifen, muss bei beiden die passende Kombination erlaubt sein.

Laut Shopify Help Center gelten diese Grenzen:

  • Kunden können pro Bestellung bis zu 5 Produkt- oder Bestellrabattcodes und 1 Versandrabattcode nutzen.
  • Jeder Shop kann Bestellrabatte mit Versandrabatten kombinieren, ebenso Produktrabatte mit Versandrabatten und Produktrabatte untereinander, wenn sie unterschiedliche Artikel betreffen.
  • Produktrabatte mit Bestellrabatten oder Bestellrabatte untereinander gehen nur in Shops, die dafür berechtigt sind, etwa ohne alte Checkout-Anpassungen.
  • Berechnet wird in der Reihenfolge: zuerst Produktrabatte, dann Bestellrabatte, zuletzt Versandrabatte.

Beispiel: Du willst 10 % mit WILLKOMMEN10 und zusätzlich kostenlosen Versand ab 40 €. Lege beides an und erlaube beim Code die Kombination mit Versandrabatten und beim Versandrabatt die Kombination mit Bestellrabatten. Umgekehrt: Soll der Code nicht mit kostenlosem Versand zusammen gelten, lässt du diese Kombination aus.

Bereits reduzierte Artikel vom Rabatt ausnehmen

Shopify hat kein Feld „ausgenommen sind“. Du drehst es um: Der Rabatt gilt nur für eine Kollektion, in der die reduzierten Artikel fehlen. Am einfachsten gibst du allen regulär bepreisten Produkten ein Tag wie „rabattfaehig“, legst daraus eine automatische Kollektion an und wählst diese unter Gilt für aus. Wie Kollektionen mit Bedingungen funktionieren, steht im Artikel Kollektionen und Menü in Shopify.

Dasselbe Prinzip hilft bei personalisierten Produkten: Wenn der Aufpreis für die Personalisierung als eigenes Produkt oder über eine App berechnet wird, kannst du den Rabatt auf das Grundprodukt beschränken. Ob das geht, hängt davon ab, wie deine Personalisierungs-App den Aufpreis abbildet. Wie solche Apps Aufpreise technisch umsetzen, steht im Artikel zu personalisierten Produkten mit Shopify.

Ohne Tags geht es auch über den Vergleichspreis: Automatische Kollektionen kennen laut Shopify Help Center die Bedingung „Vergleichspreis“ mit der Auswahl, ob ein Wert hinterlegt ist oder nicht. Eine Kollektion mit allen Produkten ohne Vergleichspreis enthält deine regulär bepreisten Produkte, und darauf beschränkst du den Code. Achtung bei Varianten: Hat nur eine Variante keinen Vergleichspreis, landet das ganze Produkt in dieser Kollektion. Und ein Vergleichspreis von 0,00 zählt als festgelegt.

Sale-Preise mit Vergleichspreis

Für einen klassischen Streichpreis brauchst du keinen Rabatt, sondern den Vergleichspreis am Produkt. Öffne das Produkt, klicke im Bereich Preis auf Vergleichen mit, trage den bisherigen Preis als Vergleichspreis und den neuen als Preis ein und speichere (Shopify Help Center).

Ein häufiger Fehler: Nach der Aktion bleiben die Preise reduziert. Der Vergleichspreis läuft nicht von selbst ab, anders als ein Rabatt mit Enddatum. Setz den regulären Preis wieder ins Feld Preis und leere das Feld Vergleichspreis vollständig. Der Wert 0,00 ist nicht dasselbe wie ein leeres Feld. Bei vielen Produkten geht das schneller über den Massen-Editor oder einen CSV-Export.

Du findest das Feld Vergleichspreis nicht? Hat ein Produkt Varianten, stehen Preis und Vergleichspreis nicht mehr am Produkt, sondern in jeder einzelnen Variante. Öffne die Variante oder bearbeite alle gemeinsam im Massen-Editor. Mit der umgekehrten Bedingung, also „Vergleichspreis hinterlegt“, baust du dir übrigens eine Sale-Kollektion, die sich von selbst füllt und leert.

30-Tage-Regel: Was die Preisangabenverordnung verlangt

Wenn du gegenüber Verbrauchern eine Preisermäßigung bekannt gibst, musst du den niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung angeben (§ 11 Abs. 1 PAngV, gültig seit 28. Mai 2022). Der Europäische Gerichtshof hat 2024 klargestellt, dass dieser 30-Tage-Tiefstpreis der Bezugspunkt sein muss. Es reicht nicht, ihn nur klein zusätzlich zu nennen und den Rabatt von einem höheren Preis aus zu berechnen (EuGH, Urteil vom 26.09.2024, C-330/23).

Laut IT-Recht Kanzlei gilt das so:

Situation30-Tage-Regel?
Streichpreis über das Feld VergleichspreisJa, der Vergleichspreis muss der niedrigste Preis der letzten 30 Tage sein
„20 % auf alles“, öffentlich beworben, auch wenn der Abzug erst im Warenkorb passiertJa
Rabattcode, den du öffentlich bekannt gibst, etwa im Banner oder auf InstagramJa
Individueller Code für eine einzelne PersonNein, individuelle Ermäßigungen sind ausgenommen (§ 11 Abs. 4 PAngV)
Vergleich mit der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP)Nein, aber die UVP muss als solche erkennbar sein
Bundle-Preis im Vergleich zur Summe der EinzelpreiseNein, wenn klar ist, dass die Summe der Einzelpreise gemeint ist
„Kaufe 2, erhalte 1 gratis“Nein

Wo die Grenze bei Newsletter-Codes verläuft, die zwar personalisiert verschickt, aber an alle Abonnenten gehen, ist nicht abschließend geklärt. Der sichere Weg: Gib die Rabattwirkung immer vom 30-Tage-Tiefstpreis aus an.

Countdowns und Verknappung: Was erlaubt ist

Ein Countdown ist zulässig, wenn er die Wahrheit sagt. Verboten ist nach Nr. 7 im Anhang des UWG die unwahre Angabe, ein Angebot gelte nur für sehr kurze Zeit, um Kunden zu einer sofortigen Entscheidung zu drängen.

  • Erlaubt: Ein Timer bis zum echten Ende einer Aktion, nach dem der Preis tatsächlich wieder steigt oder der Code nicht mehr gilt. Das LG Deggendorf hat 2026 einen Countdown für zulässig gehalten, weil er nur das Ende des Aktionspreises anzeigte (Urteil vom 27.03.2026, Az. 1 HK O 6/25, nicht rechtskräftig, Berufung beim OLG München anhängig, Bericht der IT-Recht Kanzlei).
  • Nicht erlaubt: Ein Timer, der nach Ablauf einfach neu startet oder für jeden Besucher individuell bei 15 Minuten beginnt, obwohl das Angebot dauerhaft gilt. Das LG Bochum hat schon 2015 genau so einen Fall als irreführend eingestuft (Bericht der IT-Recht Kanzlei): Die Uhr sprang nach Ablauf wieder auf 96 Stunden, Angebot und Preis blieben gleich.
  • Ebenso riskant: Erfundene Lagerbestände („Nur noch 3 Stück!“) und erfundene Besucherzahlen („27 Personen sehen sich das gerade an“).

Für echte Aktionen nutzen viele Shops eine Ankündigungsleiste mit Timer. Die meisten Themes haben eine einfache Ankündigungsleiste schon eingebaut, für Countdowns brauchst du in der Regel eine App aus dem Shopify App Store. Achte darauf, dass du ein festes Enddatum einstellen kannst. Egal welche App: Stell den Timer immer auf das echte Aktionsende und nutze keine „Evergreen“- oder Zurücksetz-Funktion.

Bundles einrichten

Ein Bundle verkauft mehrere Produkte zu einem gemeinsamen Preis. Die kostenlose App Shopify Bundles deckt zwei Fälle ab:

  • Feste Bundles: Zum Beispiel Shampoo, Spülung und Kamm als Set. Kunden können bei den enthaltenen Produkten Varianten wie Größe oder Farbe wählen.
  • Multipacks: Zum Beispiel 3er-Pack Socken zum Sonderpreis.

Der Lagerbestand der enthaltenen Produkte wird laut App-Beschreibung in Echtzeit abgeglichen. Für flexible Bundles zum Selbstzusammenstellen („Mix & Match“) oder Mengenstaffeln direkt auf der Produktseite brauchst du eine Drittanbieter-App wie Fast Bundle oder Kaching Bundles aus dem Shopify App Store.

Beim Dropshipping prüfe vorher, wie die App das Bundle an deinen Lieferanten übergibt. Kommt in Shopify ein „Bundle“ als ein Artikel an, weiß der Lieferant nicht, welche Einzelteile er verschicken soll. Am Ende muss jedes enthaltene Produkt einzeln in der Bestellung stehen.

Rechne Bundles immer mit deiner echten Marge durch. Wie viel Rabatt du dir leisten kannst, zeigt der Artikel Preise kalkulieren im Online-Shop.

Upsells und Cross-Sells

Upsell heißt: die größere oder bessere Variante anbieten. Cross-Sell heißt: ein passendes Zusatzprodukt anbieten. Beides geht an drei Stellen:

  • Auf der Produktseite: Mit der kostenlosen Shopify-App Search & Discovery legst du für jedes Produkt bis zu 10 ergänzende Produkte fest. Im Theme-Editor zeigst du sie über den Block „Ergänzende Produkte“ an (Shopify Help Center).
  • Im Warenkorb: Viele Themes zeigen Empfehlungen im Warenkorb-Drawer, sonst helfen Apps.
  • Nach dem Kauf: Post-Purchase-Upsells bieten nach dem Bezahlen ein Zusatzprodukt mit einem Klick an. Das geht nur mit Apps. Such im Shopify App Store nach „Post Purchase Upsell“ und achte darauf, dass die App deutsche Button-Texte erlaubt.

Weniger ist mehr: Ein gut passendes Zusatzprodukt verkauft besser als sechs beliebige. Auf der Produktseite gilt: Die Empfehlungen dürfen den Kaufen-Button nicht verdrängen. Mehr zum Aufbau im Artikel Shopify-Produktseite optimieren.

Geschenkgutscheine verkaufen: Shopify-Gutscheine richtig einsetzen

Ein Geschenkgutschein ist etwas anderes als ein Rabattcode: Der Kunde bezahlt ihn, und der Betrag wird später wie Bargeld angerechnet. In Shopify findest du Gutscheine im Admin unter Produkte > Gutscheine. Dort legst du ein Gutscheinprodukt mit Stückelungen wie 25 €, 50 € und 100 € an, das Kunden ganz normal im Shop kaufen, oder erstellst einzelne Gutscheine direkt im Admin, etwa als Entschädigung für einen Kunden (Shopify Help Center).

  • Wie kommt der Gutschein beim Kunden an? Shopify-Gutscheine sind digital. Der Käufer bekommt den Code per E-Mail, die Vorlage passt du unter Einstellungen > Benachrichtigungen an. Eine Karte musst du nicht verschicken.
  • Physische Karten: Gedruckte Gutscheinkarten von Shopify gibt es nur für Shopify POS, also den Verkauf im Laden. Für gedruckte Karten im Online-Verkauf brauchst du eine Gutschein-App oder einen eigenen Ablauf.
  • Gültigkeit: Ein Ablaufdatum kannst du setzen, musst du aber nicht. In Deutschland gilt für Gutscheine grundsätzlich die Verjährungsfrist von drei Jahren ab Ende des Kaufjahres. Eine deutlich kürzere Frist in AGB kann unwirksam sein; das OLG München hat ein Jahr Gültigkeit als unangemessen kurz eingestuft (Verbraucherzentrale). Am sichersten verzichtest du auf ein kürzeres Ablaufdatum.
  • Umsatzsteuer: Ein Wertgutschein, der für Produkte mit 7 % und 19 % gilt, ist ein Mehrzweck-Gutschein. Die Umsatzsteuer entsteht erst bei der Einlösung, nicht beim Verkauf des Gutscheins (§ 3 Abs. 15 UStG). Steht dagegen schon beim Verkauf fest, wofür er gilt und welcher Steuersatz anfällt, ist es ein Einzweck-Gutschein, der sofort versteuert wird (§ 3 Abs. 14 UStG). Kläre die Buchung mit deinem Steuerbüro.

Ein reiner Rabattcode ist steuerlich übrigens kein Gutschein, sondern nur ein Preisnachlass (§ 3 Abs. 13 UStG).

Rabatte bekannt machen: So erfahren Kunden davon

Ein Rabatt, den niemand kennt, verkauft nichts. Diese Wege funktionieren:

  • Ankündigungsleiste oben im Shop: „10 % mit dem Code SOMMER10 bis Sonntag“. Denk an die 30-Tage-Regel.
  • Teilbarer Rabattlink: Shopify kann für jeden aktiven Rabatt einen Link erzeugen, der den Code automatisch anwendet, auch als QR-Code. Du erzeugst ihn in der Detailansicht des Rabatts über die Funktion zum Teilen bzw. Bewerben (Promote) des Rabatts (Shopify Help Center). Ideal für Influencer, Instagram-Stories und Flyer.
  • Newsletter-Pop-up: Schick den Code in der Willkommensmail nach der Bestätigung. Das bestätigt die Adresse und ist sauber für Double-Opt-in. Wie das rechtssicher geht, steht im Artikel E-Mail-Marketing in Shopify.
  • Staffel nach Warenkorbwert: „10 € ab 50 €, 25 € ab 100 €“ geht mit mehreren automatischen Bestellrabatten mit Mindestbestellwert. Erlaubst du keine Kombination, wendet Shopify automatisch den jeweils besten an.

Häufige Fragen

Ich habe den Rabatt entfernt, aber die Preise sind immer noch reduziert. Was tun?

Dann hast du wahrscheinlich nicht mit einem Rabatt, sondern mit dem Vergleichspreis gearbeitet. Der läuft nicht ab. Öffne die Produkte, trag im Feld Preis wieder den regulären Preis ein und leere das Feld Vergleichspreis komplett. Prüfe bei Produkten mit Varianten jede einzelne Variante.

Warum sagt Shopify, mein Rabattcode sei ungültig?

Häufige Gründe: Der Rabatt ist deaktiviert oder abgelaufen, der Kunde gehört nicht zur berechtigten Gruppe oder zum Markt, der Mindestbestellwert ist nicht erreicht, das Limit pro Kunde ist ausgeschöpft oder der Code lässt sich nicht mit einem anderen aktiven Rabatt kombinieren. Prüfe den Rabatt im Admin Punkt für Punkt.

Darf ich als Kleinunternehmer Rabatte und Streichpreise anzeigen?

Ja. Die Kleinunternehmerregelung betrifft nur die Umsatzsteuer, nicht die Preiswerbung. Es gelten dieselben Regeln wie für alle: Bei öffentlich beworbenen Preissenkungen ist der niedrigste Preis der letzten 30 Tage der Bezugspreis. Unabhängig davon darfst du im Shop nicht „inkl. MwSt.“ anzeigen und brauchst auf Rechnungen den Hinweis auf § 19 UStG.

Kann ich einen 100-%-Code für Produkttester erstellen?

Ja. Leg einen Betragsrabatt mit 100 % an, beschränke ihn auf die Testprodukte und setz das Nutzungslimit auf 1. Versandkosten deckst du bei Bedarf mit einem zusätzlichen Versandrabatt ab. Beachte: Bewertungen von Testern müssen später als „kostenloses Testprodukt“ gekennzeichnet werden.

Gilt die 30-Tage-Regel auch für meinen Newsletter-Rabattcode?

Für einen individuellen Code, den nur eine Person bekommt, gilt die Regel nicht. Bei einem Code, den alle Abonnenten oder Besucher erhalten, spricht viel dafür, dass er eine bekannt gegebene Preisermäßigung ist. Die Grenze ist nicht abschließend geklärt. Am sichersten berechnest du den Rabatt immer vom 30-Tage-Tiefstpreis aus.

Wie gilt kostenloser Versand nur für Standardversand und nicht für Express?

Beim Rabatt für kostenlosen Versand gibt es laut Shopify Help Center die Option „Versandtarife über einem bestimmten Betrag ausschließen“. Kostet Standard 4,90 € und Express 9,90 €, trägst du zum Beispiel 5 € ein. Dann wird nur der Standardversand kostenlos, Express bleibt kostenpflichtig.

Wie verhindere ich, dass ein Rabattcode mit kostenlosem Versand zusammen gilt?

Öffne den Rabattcode und deaktiviere unter Kombinationen die Kombination mit Versandrabatten. Prüf das auch beim Versandrabatt selbst. Kombiniert wird nur, wenn beide Rabatte es erlauben. Ist die Kombination aus, bekommt der Kunde automatisch den für ihn günstigeren der beiden Rabatte.

Stand: Oktober 2026. Menüpfade laut Shopify Help Center. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

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