Shopify verbotene Produkte: Was du (nicht) verkaufen darfst
Kurz gesagt: Mit Shopify darfst du nur verkaufen, was dort, wo du tätig bist, legal ist. Dazu kommen die Regeln deines Zahlungsanbieters, die oft strenger sind. Kosmetik, Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel sind erlaubt, aber reguliert: Du brauchst je nach Produkt eine verantwortliche Person, eine Anzeige beim Bundesamt oder eine Registrierung bei der Lebensmittelüberwachung, und du darfst keine Heilversprechen machen. Für Schäden durch ein Produkt haftet nicht nur der Hersteller. Auch du kannst haften, wenn du unter eigener Marke verkaufst oder Ware in die EU einführst.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du Pflegeprodukte, Supplements, Lebensmittel oder andere „heikle“ Ware über Shopify verkaufen willst und wissen möchtest, welche Produkte bei Shopify verboten sind und welche Pflichten du in Deutschland hast. Du bekommst eine Ampel nach Produktgruppen, die wichtigsten Regeln und eine Checkliste. Den Gesamtrahmen findest du in unserem Überblick Recht und Steuern für Shopify-Shops.
Drei Ebenen: Gesetz, Shopify, Zahlungsanbieter
Ob du ein Produkt verkaufen darfst, entscheidet sich auf drei Ebenen. Alle drei müssen passen.
- Das Gesetz. Shopifys Acceptable Use Policy sagt es knapp: Du darfst Shopify für nichts nutzen, was dort illegal ist, wo du Geschäfte machst. Für dich zählt also deutsches und EU-Recht, bei Lieferungen ins Ausland auch das Recht des Ziellands.
- Shopify selbst. Die Richtlinie verbietet außerdem unter anderem Produkte, die absichtliche Selbstverletzung erleichtern, sowie Betrug und Spam. Bei Verstößen greift Shopify laut eigener Aussage meist zuerst auf Produktebene ein und gibt dir Gelegenheit zur Korrektur. Bei böswilligem Verhalten kann es aber auch das ganze Konto treffen.
- Der Zahlungsanbieter. Shopify Payments läuft über einen Zahlungsdienstleister im jeweiligen Land, und dessen Liste verbotener und eingeschränkter Branchen gilt. Shopify verweist in den Shopify-Payments-Bedingungen auf diese Listen. Beim Zahlungsdienstleister Stripe (Liste der eingeschränkten Unternehmen) sind zum Beispiel Cannabisprodukte, Drogenzubehör, Fälschungen, Glücksspiel, Erwachseneninhalte und unsichere „Pseudo-Pharmazeutika“ ausgeschlossen. Tabak, E-Zigaretten, Waffen und verschreibungspflichtige Produkte sind nur mit Genehmigung möglich.
Ein Produkt kann also legal sein und trotzdem nicht über Shopify Payments laufen. Dann brauchst du einen Zahlungsanbieter, der deine Branche akzeptiert. Wie du alternative Zahlungsarten einbindest, steht im Artikel Shopify Zahlungsarten einrichten. Auch Werbeplattformen haben eigene Regeln. Meta etwa prüft Produkte nach seiner Commerce-Richtlinie. Prüf das für deine Kategorie, bevor du Budget für Facebook Ads einplanst.
Produkt-Ampel: Was geht, was nicht
Die Tabelle ist eine grobe Orientierung für Händler in Deutschland, keine abschließende Liste. Grün heißt nicht „pflichtenfrei“, sondern nur: normal verkäuflich, wenn du die üblichen Regeln wie Produktsicherheit und Kennzeichnung einhältst.
| Produktgruppe | Ampel | Was du mindestens brauchst |
|---|---|---|
| Kleidung, Deko, Perücken und Haarteile, Gebrauchtwaren | Grün | Normale Pflichten: GPSR-Angaben, Kennzeichnung (z. B. Textilkennzeichnung), bei Gebrauchtware ein ehrlicher Zustand |
| Kosmetik und Pflegeprodukte | Gelb | Verantwortliche Person in der EU, Sicherheitsbericht, CPNP-Notifizierung, Kennzeichnung nach Art. 19 Kosmetik-VO |
| Nahrungsergänzungsmittel | Gelb | Anzeige beim BVL (durch Hersteller/Importeur), Pflichtkennzeichnung, nur zugelassene Health Claims |
| Lebensmittel, Backwaren | Gelb | Registrierung bei der Lebensmittelüberwachung, Pflichtinformationen vor dem Kauf, Hygieneregeln |
| Alkohol | Gelb | Altersprüfung beim Versand (Bier und Wein ab 16, Spirituosen ab 18) |
| Tabak, E-Zigaretten, Liquids | Orange | Altersprüfung, tabakrechtliche und steuerliche Pflichten, Zahlungsanbieter nur mit Genehmigung |
| Waffen, Messer mit Führungsverboten, Pyrotechnik | Rot | Waffenrechtliche Erlaubnisse und Prüfungen. Für Einsteiger und Dropshipping ungeeignet |
| Arzneimittel, Online-Apotheke | Rot | Versand apothekenpflichtiger Arzneimittel nur durch Apotheken mit Versanderlaubnis |
| CBD mit THC, HHC und ähnliche Cannabinoide | Rot | Rechtlich hochriskant, bei Stripe ausgeschlossen, sobald THC über dem lokalen Grenzwert liegt |
| Markenfälschungen, „Dupes“ mit fremdem Logo | Rot | Verboten |
Ehrlich gesagt: Waffen, Arzneimittel und psychoaktive Cannabinoide wie HHC sind nichts für einen Einsteigershop und schon gar nicht für Dropshipping. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt bei HHC-haltigen Produkten ausdrücklich vor psychoaktiven Wirkungen. Bei Fälschungen drohen neben der Sperre auch Abmahnungen und Schadensersatz. Mehr dazu im Artikel Produktbilder, Urheberrecht und Marken.
Kosmetik verkaufen: verantwortliche Person, Sicherheitsbericht, CPNP
Cremes, Seren, Seifen, Haaröle oder Badebomben sind kosmetische Mittel nach der EU-Kosmetikverordnung (VO (EG) 1223/2009). Das BVL fasst die Pflichten im Onlinehandel so zusammen:
- Verantwortliche Person: Ein Kosmetikprodukt darf in der EU nur in Verkehr gebracht werden, wenn eine verantwortliche Person mit Name und Postanschrift auf dem Produkt steht. Das ist meist der Hersteller oder Importeur. An dieser Adresse muss die Produktinformationsdatei verfügbar sein.
- Sicherheitsbericht: Die Produktinformationsdatei enthält einen von Fachleuten erstellten Sicherheitsbericht.
- CPNP: Vor dem Inverkehrbringen muss das Produkt im zentralen Notifizierungsportal der EU-Kommission gemeldet werden.
- Kennzeichnung: nach Art. 19 der Kosmetikverordnung, in deutscher Sprache.
- Händlerpflichten: Auch als reiner Händler prüfst du vor dem Verkauf Kennzeichnung, Sprache und Haltbarkeitsdatum und verkaufst nichts, was nicht konform ist.
Kaufst du fertige Markenware bei einem EU-Großhändler, hast du vor allem Händlerpflichten. Lässt du Kosmetik unter deiner eigenen Marke herstellen oder importierst du sie selbst aus einem Nicht-EU-Land, wirst du schnell selbst zur verantwortlichen Person. Dann trägst du Sicherheitsbericht, Notifizierung und Kennzeichnung. Kosmetik per Dropshipping direkt aus China ist deshalb in den meisten Fällen nicht sauber machbar. Wie du seriöse Lieferanten mit EU-Lager findest, steht im Artikel Dropshipping-Lieferanten finden.
Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel
Nahrungsergänzungsmittel
Supplements brauchen keine Zulassung wie ein Arzneimittel. Laut IHK Frankfurt muss aber der Hersteller oder Importeur das Produkt spätestens beim ersten Inverkehrbringen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anzeigen und dabei ein Muster des Etiketts vorlegen (§ 5 NemV). Das BVL prüft dabei nicht, ob das Produkt verkehrsfähig ist. Verantwortlich bleibt der Inverkehrbringer. Auf das Etikett gehören unter anderem die Bezeichnung „Nahrungsergänzungsmittel“, die empfohlene tägliche Verzehrmenge mit Warnhinweis, der Hinweis, dass das Produkt kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung ist, und der Hinweis, es außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufzubewahren. Hat ein Produkt eine pharmakologische Wirkung, ist es kein Nahrungsergänzungsmittel mehr, sondern kann als Arzneimittel gelten.
Lebensmittel und Backwaren
Wer Lebensmittel online verkauft, ist Lebensmittelunternehmer und muss sich bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung seines Kreises oder seiner Stadt registrieren. Außerdem müssen die Pflichtinformationen, etwa Zutaten und Allergene, schon vor dem Kauf auf der Produktseite stehen (Art. 14 LMIV). Ein Barcode ist dagegen keine gesetzliche Pflicht. Den brauchst du nur, wenn ein Händler oder Marktplatz ihn verlangt. Hygiene, Kühlkette und Frischversand klärst du am besten direkt mit deiner Lebensmittelüberwachung.
Health Claims: Was du versprechen darfst
Hier passieren die meisten Fehler, gerade bei Produkten aus Dropshipping-Katalogen mit übersetzten US-Texten. Für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gilt die Health-Claims-Verordnung (VO (EG) 1924/2006): Gesundheitsbezogene Aussagen sind nur erlaubt, wenn sie in der EU zugelassen sind. Krankheitsbezogene Aussagen, also dass ein Lebensmittel eine Krankheit verhütet, behandelt oder heilt, sind verboten. Bei Kosmetik müssen Werbeaussagen belegbar sein und dürfen nicht irreführen.
| Eher zulässig (wenn die Bedingungen erfüllt sind) | Unzulässig |
|---|---|
| „Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei“ (zugelassener Claim, bei ausreichender Dosis) | „Stoppt Haarausfall in 4 Wochen“ |
| „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ | „Schützt vor Erkältungen“ |
| „Pflegt trockene Haut“ (Kosmetik, belegbar) | „Heilt Neurodermitis“ |
| „Kaffeebohnen aus Brasilien“, wenn das nachweisbar stimmt | Herkunftsangaben, die du nicht belegen kannst |
Zur Frage, ob du dafür verantwortlich bist, dass ein Mittel gegen Haarausfall wirkt: Versprichst du eine Wirkung, musst du sie belegen können. Sonst ist die Werbung irreführend und abmahnfähig. Mit einem Krankheitsbezug rutschst du zudem ins Heilmittelwerberecht oder sogar ins Arzneimittelrecht. Formuliere deshalb eng an den zugelassenen Aussagen und lass Kundenbewertungen mit Heilversprechen nicht als Werbung stehen.
Alkohol, Tabak, E-Zigaretten: Altersprüfung
Altersbeschränkte Ware darfst du online verkaufen, aber nicht an Minderjährige. Das Jugendschutzgesetz definiert Versandhandel in § 1 Abs. 4 JuSchG als Verkauf ohne persönlichen Kontakt oder ohne technische oder sonstige Vorkehrungen, die sicherstellen, dass kein Versand an Kinder und Jugendliche erfolgt. Für Tabakwaren und nikotinhaltige Produkte gilt nach § 10 JuSchG: kein Angebot und keine Abgabe an Minderjährige im Versandhandel. Das gilt ausdrücklich auch für nikotinfreie E-Zigaretten und E-Shishas.
Ein Pop-up mit „Ich bin über 18“ stellt nichts sicher. Du brauchst eine echte Altersprüfung, zum Beispiel eine Ausweis- oder Datenbankprüfung im Bestellprozess und einen Versand mit Alterssichtprüfung bei der Zustellung.
Produkthaftung: Wer haftet, wenn etwas passiert?
Unterscheide zwei Dinge: Gewährleistung (das Produkt ist mangelhaft, der Kunde will Ersatz oder Geld zurück) und Produkthaftung (das Produkt hat einen Menschen verletzt oder eine andere Sache beschädigt, etwa ein Ausschlag durch eine Creme).
Nach dem Produkthaftungsgesetz haftet in erster Linie der Hersteller. Laut § 4 ProdHaftG gilt aber auch als Hersteller,
- wer seinen Namen oder seine Marke auf ein Produkt setzt und sich damit als Hersteller ausgibt (Eigenmarke, Private Label),
- wer ein Produkt zum Verkauf in den Europäischen Wirtschaftsraum einführt,
- jeder Lieferant, wenn der Hersteller nicht feststellbar ist und der Lieferant ihn oder seinen eigenen Vorlieferanten nicht innerhalb eines Monats nach Aufforderung benennt.
Für Dropshipper heißt das: Hast du keinen greifbaren Hersteller oder Importeur in der EU und kannst ihn auf Nachfrage nicht benennen, landet die Haftung schnell bei dir. Wer unter eigener Marke verkauft, haftet ohnehin wie ein Hersteller.
Ab dem 9. Dezember 2026 soll ein neues Produkthaftungsgesetz gelten, das die EU-Richtlinie 2024/2853 umsetzt. Laut IHK Frankfurt hat der Bundestag es am 8. Oktober 2026 beschlossen, das Verfahren war damit aber noch nicht ganz abgeschlossen. Die wichtigsten Punkte: Software zählt ausdrücklich als Produkt, bei Herstellern außerhalb der EU haften nachrangig auch Fulfilment-Dienstleister und unter Bedingungen Online-Plattformen. Die Selbstbeteiligung von 500 € bei Sachschäden und die Haftungshöchstgrenze von 85 Mio. € bei Personenschäden sollen entfallen. Für Produkte, die bis einschließlich 8. Dezember 2026 in Verkehr gebracht wurden, gilt weiter das alte Recht.
Unabhängig davon gelten die Pflichten aus der Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Herstellerangaben, EU-Verantwortlicher, Produktabbildung und Warnhinweise im Angebot. Die Details stehen im Artikel Shopify rechtssicher: Rechtstexte und Pflichten.
Versicherung und Disclaimer
Ein Haftungsausschluss in den AGB oder ein Disclaimer auf der Produktseite schützt dich nicht vor Produkthaftung. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz lässt sich vertraglich nicht ausschließen. Was dich wirklich absichert:
- Betriebshaftpflicht mit Produkthaftpflicht-Baustein. Lass dir bestätigen, dass Eigenmarken, Importe aus Drittländern und deine Produktgruppe (z. B. Kosmetik, Supplements) mitversichert sind. Viele Standardpolicen schließen genau das aus.
- Dokumentation. Rechnungen, Lieferantendaten, Sicherheitsberichte, CE- und Prüfunterlagen. Damit kannst du im Ernstfall den Hersteller benennen.
- Saubere Texte. Keine Wirkversprechen, klare Warn- und Anwendungshinweise.
Hol mehrere Angebote ein und gib deine Produktgruppen ehrlich an. Steuerlich gilt bei regulierten Produkten dasselbe wie bei anderen. Wie du startest, steht im Artikel Gewerbe anmelden für den Online-Shop.
Checkliste vor dem ersten Listing
- Ist das Produkt in Deutschland (und in allen Lieferländern) legal verkäuflich?
- Akzeptiert Shopify Payments bzw. dein Zahlungsanbieter die Produktgruppe?
- Wer ist Hersteller, Importeur oder verantwortliche Person in der EU? Schriftlich bestätigt?
- Kosmetik: CPNP-Meldung und Sicherheitsbericht vorhanden? Supplements: BVL-Anzeige erfolgt?
- Lebensmittel: Registrierung bei der Lebensmittelüberwachung, Pflichtinfos auf der Produktseite?
- Werbeaussagen geprüft: keine Heilversprechen, nur zugelassene Claims?
- Altersbeschränkte Ware: echte Altersprüfung und passender Versand?
- GPSR-Angaben, Gewährleistungslabel und Rechtstexte vollständig?
- Produkthaftpflicht für genau diese Produkte bestätigt?
Erst wenn alles abgehakt ist, geht das Produkt online. Die allgemeine Launch-Checkliste findest du im Artikel Shopify-Shop live schalten.
Häufige Fragen
Kann Shopify meinen Shop sperren, wenn ich verbotene Produkte verkaufe?
Ja. Shopify setzt seine Richtlinien laut eigener Aussage meist zuerst auf Produktebene durch, gibt also Hinweise und Gelegenheit zur Korrektur. Bei böswilligem Verhalten oder wiederholten Verstößen kann aber das ganze Konto betroffen sein. Unabhängig davon kann der Zahlungsanbieter Shopify Payments für deinen Shop deaktivieren, wenn deine Branche auf seiner Ausschlussliste steht. Prüfe deshalb beides, bevor du Ware einkaufst.
Hafte ich beim Dropshipping für Schäden, obwohl ich das Produkt nicht hergestellt habe?
Möglicherweise ja. Nach § 4 ProdHaftG haftet jeder Lieferant wie ein Hersteller, wenn der Hersteller nicht feststellbar ist und er ihn nicht binnen eines Monats benennt. Auch wer Ware in die EU einführt oder unter eigener Marke verkauft, gilt als Hersteller. Kenne deshalb Hersteller und EU-Verantwortlichen jedes Produkts und kläre deine Versicherung. Gegenüber dem Kunden bist du als Verkäufer außerdem immer für die Gewährleistung zuständig.
Darf ich gebrauchte Designer-Taschen über Shopify verkaufen?
Ja, Gebrauchtware ist erlaubt. Achte auf drei Dinge: Echtheit (bei Fälschungen drohen Abmahnungen und Schadensersatz), eine ehrliche Zustandsbeschreibung mit eigenen Fotos und die Gewährleistung. Bei gebrauchten Waren darfst du die Gewährleistung gegenüber Verbrauchern auf ein Jahr verkürzen, das muss aber ausdrücklich und gesondert vereinbart werden. Unsere App EU Warranty Label GARAN bringt dafür einen Hinweis für Gebrauchtware mit. Alternativ setzt du ihn mit deinen Rechtstexten manuell um.
Darf ich CBD-Produkte mit Shopify verkaufen?
Das ist eines der riskantesten Felder. CBD-Lebensmittel und -Öle gelten in der EU häufig als nicht zugelassene neuartige Lebensmittel, THC-haltige Produkte fallen unter das Betäubungsmittel- bzw. Cannabisrecht, und der Zahlungsanbieter schließt Produkte mit THC über dem lokalen Grenzwert aus. Ohne spezialisierte Rechtsberatung und einen Zahlungsanbieter, der die Branche ausdrücklich akzeptiert, solltest du die Finger davon lassen.
Kann ich eine Altersabfrage in Shopify einbauen?
Ein Age-Gate-Pop-up beim Betreten der Seite lässt sich mit einer App aus dem Shopify App Store oder mit etwas Theme-Code umsetzen. Rechtlich reicht das für Tabak, E-Zigaretten oder Spirituosen nicht, weil es nicht sicherstellt, dass kein Versand an Minderjährige erfolgt. Kombiniere eine echte Altersprüfung im Bestellprozess mit einem Versand, bei dem der Zusteller das Alter prüft.
Darf ich Waffen oder Messer dropshippen?
Für erlaubnispflichtige Waffen und Munition ganz klar nein. Dafür brauchst du waffenrechtliche Erlaubnisse und Alters- und Erlaubnisprüfungen beim Käufer, und Zahlungsanbieter lassen Waffen nur mit Genehmigung zu. Auch bei frei verkäuflichen Messern gibt es Führungs- und Abgabeverbote für bestimmte Typen. Für Einsteiger ist die Kategorie wegen Rechts-, Zahlungs- und Werberisiken ungeeignet.
Weiterlesen
Stand: Oktober 2026. Die Angaben zur neuen Produkthaftung beruhen auf dem Stand des Gesetzgebungsverfahrens im Oktober 2026. Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Lass regulierte Produkte vor dem Verkauf von einer spezialisierten Kanzlei prüfen.
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